Top 3 deutsche Weine

20. Okt 2011


Weinkenner schätzen den Riesling wegen seiner fruchtigen Aromen

Der Wein ist nach dem Bier des deutschen liebstes Kind. Im Jahr werden 23 Liter pro Kopf getrunken. In Deutschland gibt es 13 Anbaugebiete, welche eine Fläche von 100.000 Hektar einnehmen.

Die 13 Weinanbaugebiete

Die meisten Anbaugebiete sind im Süden Deutschlands zu finden. Die höchstgelegenen sind Saale-Unstut und Sachsen. In den beiden Anbaugebieten werden hauptsächlich Müller-Thurgau und Weißburgunder hergestellt. Für das Anbaugebiet der Ahr sind der Blaue Spätburgunder und der blaue Portugieser ein typischer Wein. In den Anbaugebieten Mittelrhein, Mosel-Saar-Ruwer, Hessische Bergstraße und der Pfalz finden Sie den Riesling und den Müller-Thurgau als typische Weinsorten. In Franken und Rheinhessen werden Silvaner und Müller-Thurgau angebaut. Der Rheingau bietet den Spätburgunder und den Riesling als typischen Wein an. Im Anbaugebiet Nahe gelten Dornfelder und Riesling als typisch. Im Anbaugebiet von Württemberg finden Sie den hellroten Trollinger und den Riesling. Und in Baden werden der Blauer Spätburgunder und Müller-Thurgau hergestellt.

Die besten 3 deutschen Weine

Der Riesling ist eine weiße Rebsorte. Die Farbe reicht von Blassgelb mit leichtem Grünstich bis Goldgelb. Der Geschmack zeichnet sich im Jungwein durch vielfältige fruchtige Aromen aus. Der Riesling gilt als leicht bis mittelschwer und wird als frisch und rassig beschrieben. Die fruchtigen Aromen weichen im Laufe der Reife und gehen hin zu mineralischen und Bodentönen. Rieslingweine können aufgrund ihres hohen Säuregehaltes 5-10 Jahre gelagert werden. Voraussetzung ist die Lagerung in einem Weinkühlschrank oder Weinkeller bei empfohlener Lagertemperatur. Eine weitere bekannte Rebsorte ist der Müller-Thurgau. Den Namen hat die Rebsorte vom Schweizer Rebforscher Hermann Müller aus dem Kanton Thurgau. Heute ist der Müller-Thurgau auch unter dem Namen Rivaner bekannt. Denn wie ursprünglich vermutet soll der Müller-Thurgau eine Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner gewesen sein. 1998 wurden gentechnische Untersuchungen veranlasst, dabei stellt sich heraus, dass es eine Kreuzung zwischen den Sorten Riesling als Muttersorte und Madeleine Royal als Vatersorte ist. Beschrieben wird der Wein als ein leichter süffiger Wein mit einer angenehmen Muskatnussnote. Die Sorte Silvaner gehört heute zu den ältesten Reben und kommt fast nur in Deutschland vor. Der Charakter wird als zart und dezent beschrieben. Die Farbe ist ein sehr Blasses hellgelb und geschmacklich wird man Unteranderem an Äpfel, Pflaumen, Melonen, Grapefruit aber auch an Gräser, Heu oder Stein erinnert. Er ist etwas säurebetont und leicht bis mittelkräftig. Wenn Sie sich für edle Weine interessieren, dann lesen Sie doch den Artikel „König der Schaumweiner: Der Champagner“ und erfahren mehr über die Besonderheiten und Hintergründe des edlen Schaumweines.

Bild: panthermedia.net Josef Müllek

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